Erfahren Sie, wie oft Sie Ihren Kühlschrank je nach Nutzung reinigen sollten, wie Sie dies tun, ohne ihn zu beschädigen, und welche Fehler zu unangenehmen Ge…

Der Kühlschrank gehört zu den Geräten, die wir täglich benutzen, aber oft reinigen wir ihn erst, wenn er anfängt zu riechen oder ein sichtbarer Fleck auftaucht. Das Problem ist, dass bis dahin bereits Flüssigkeiten verschüttet wurden, sich Mikroorganismen abgelagert haben, Feuchtigkeit angesammelt ist und es in manchen Fällen sogar zu Kreuzkontaminationen zwischen Lebensmitteln gekommen ist.
Regelmäßige Reinigung hat nicht nur mit Ästhetik zu tun. Ein sauberer Kühlschrank trägt dazu bei, den Geschmack von Lebensmitteln zu erhalten, reduziert unangenehme Gerüche, beugt Schimmelbildung an versteckten Stellen vor und kann die Gesamtleistung verbessern, da sich Schmutz nicht dort ansammelt, wo er nicht hingehört.
„Der Kühlschrank warnt dich nicht, wenn er schmutzig ist. Er warnt dich erst, wenn du das Problem bereits spürst.“
Unter normalen Umständen empfiehlt sich eine wöchentliche leichte Reinigung, eine gründliche Innenreinigung alle 3–4 Wochen und eine Tiefenreinigung (einschließlich Dichtungen, Abfluss und Rückwand) alle 2–3 Monate. Bei Kindern im Haushalt, häufigem Verschütten von Flüssigkeiten, rohen Lebensmitteln oder Stromausfällen ist eine häufigere Reinigung ratsam.
Der Schlüssel liegt nicht darin, einmal im Jahr „viel“ zu putzen. Der Schlüssel liegt darin, regelmäßig „ein bisschen“ zu putzen.
Warum ist es so wichtig, den Kühlschrank rechtzeitig zu reinigen?
Ein Kühlschrank vereint drei Faktoren, die unbehandelt zu unangenehmen Gerüchen führen: Feuchtigkeit, Essensreste und offene Behälter. Kalte Temperaturen verlangsamen zwar das Wachstum einiger Mikroorganismen, eliminieren aber nicht alle. Zudem können verschüttete Flüssigkeiten Schmutz und Fett in Ecken, Schubladen und Ritzen festsetzen, wo wir selten hinschauen.
Es gibt aber auch einen subtilen, aber wirkungsvollen Faktor: Wenn sich im Kühlschrank Essensreste oder Schimmel an den Gummidichtungen festgesetzt haben, überträgt sich dieser Geruch auf andere Lebensmittel. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihr Käse oder Ihre Butter einen seltsamen Geruch entwickelt hat? Oft liegt es nicht am Lebensmittel selbst, sondern an der Umgebung im Kühlschrank.
„Kälte konserviert, aber Schmutz verunreinigt.“
Nicht jeder nutzt den Kühlschrank auf die gleiche Weise. Deshalb hilft Ihnen diese Tabelle, eine realistische Reinigungsfrequenz zu bestimmen, ohne es zu übertreiben oder zu vernachlässigen.
Art der Haushaltsnutzung Schnellreinigung (5–10 Min.) Gründliche Reinigung (30–45 Min.) Tiefenreinigung Normale Nutzung (Paar oder Familie, wenige Verschmutzungen) 1 Mal pro Woche Alle 3–4 Wochen Alle 2–3 Monate Viele gekochte Speisen und offene Behälter 2 Mal pro Woche Alle 2–3 Wochen Alle 2 Monate Häufig Fleisch/Geflügel/Fisch 2 Mal pro Woche Alle 2–3 Wochen Alle 1–2 Monate Kinder im Haushalt (häufige Verschmutzungen) 2–3 Mal pro Woche Alle 2 Wochen Alle 1–2 Monate Stromausfall oder sehr feuchtes Wetter 2 Mal pro Woche Alle 2 Wochen Monatlich oder alle 6 Wochen
„Die richtige Frequenz ist diejenige, die das Auftreten des Geruchs verhindert, nicht diejenige, die reagiert, wenn er bereits aufgetreten ist.“
Manchmal merkt man erst, dass es Zeit zum Putzen ist, wenn es einem förmlich ins Auge springt. Hier sind die häufigsten Anzeichen:
Wenn Sie den Kühlschrank öffnen und einen unangenehmen Geruch wahrnehmen, selbst wenn keine Lebensmittel verdorben sind, ist es Zeit für eine Reinigung. Tropfen oder anhaltende Feuchtigkeit in den Ecken deuten auf Wasseransammlungen oder mangelnde Belüftung hin. Eine dunkle, klebrige oder fleckige Türdichtung kann auf Schimmelbildung hindeuten. Wenn Flüssigkeit oder Schmutz am Gemüsefach kleben bleibt, sollten Sie es umgehend reinigen. Und wenn Lebensmittel kürzer haltbar sind als sonst, liegt es nicht immer an der Temperatur, sondern oft an mangelnder Hygiene.
Haben Sie schon einmal „nur die Oberfläche“ gereinigt und der Geruch kam schnell wieder? Das bedeutet in der Regel, dass das Problem an den Dichtungen, den Abflüssen oder in einer versteckten Ecke liegt.
Nehmen Sie die Lebensmittel zunächst heraus und stellen Sie sie auf einen Tisch. Falls Sie eine Kühlbox oder Isoliertasche haben, verwenden Sie diese für Milchprodukte oder Fleisch, während Sie die Lebensmittel reinigen. Ziel ist es, die Reinigung schnell und einfach zu gestalten, ohne die Lebensmittel zu belasten.
Eine Frage, die sich viele stellen: Muss man das Gerät immer vom Stromnetz trennen? Für eine schnelle Reinigung ist das nicht unbedingt notwendig, aber für eine gründliche Reinigung wird es empfohlen, wenn Sie die Tabletts entnehmen und bequem arbeiten möchten.
Bevor Sie alles anfeuchten, entfernen Sie Krümel und angetrocknete Rückstände. Dadurch wird verhindert, dass sich eine klebrige Paste bildet, die später schwieriger zu entfernen ist.
Die wirksamste Lösung ist meist ganz einfach: warmes Wasser mit etwas milder Seife. Falls nötig, kann man zusätzlich etwas Natron in Wasser auflösen.
Vermeiden Sie aggressive Chemikalien oder ungewöhnliche Mischungen. Wichtig ist, dass keine Produktgerüche im Inneren zurückbleiben, da Lebensmittel Aromen aufnehmen.
„Was nach Reinigungsmittel riecht, kann am Ende auch in Ihren Lebensmitteln so riechen.“
Nehmen Sie die Tabletts und Schubladen heraus und waschen Sie sie separat. Gemüsesäfte, hartnäckige Flecken und Feuchtigkeit sammeln sich dort gerne an. Wenn Sie den Innenraum reinigen, die Schubladen aber schmutzig lassen, kehrt der Geruch zurück.
Im Gummi sammeln sich Fett, Staub und Feuchtigkeit an. Reinigen Sie ihn mit einem feuchten Tuch und achten Sie darauf, auch die Rillen zu erreichen. Wenn sich dort Schimmel gebildet hat, kehrt der Geruch trotz gründlicher Reinigung zurück.
Feuchtigkeit ist der Feind. Trocknen ist genauso wichtig wie Reinigen. In feuchten Innenräumen bilden sich Gerüche schneller, besonders in warmen Klimazonen.
Das mag wie ein kleines Detail erscheinen, macht aber einen großen Unterschied. Lebensmittel, die leicht auslaufen, sollten in verschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Flüssigkeiten und Soßen müssen fest abgedeckt sein. Rohes Fleisch gehört immer auf die unterste Ablage, damit nichts auf andere Lebensmittel tropft.
Der häufigste Fehler ist, erst bei Gerüchen zu putzen. Bis dahin haben sich bereits Rückstände an Stellen angesammelt, die man nicht sieht. Ein weiterer typischer Fehler ist die Verwendung aggressiver Reinigungsmittel, die einen chemischen Geruch im Inneren hinterlassen. Manchmal verschwindet der Geruch zwar, aber die Lebensmittel nehmen den künstlichen Duftstoff an. Ein weiterer häufiger Fehler ist, die Regale zu reinigen, aber die Schubladen nicht. Die Gemüseschublade wird unbehandelt zu einem idealen Nährboden für Schimmel. Und der am meisten übersehene Bereich: die Türdichtung. Sie mag zwar „normal“ aussehen, aber auch dort sammeln sich Schmutz und Schimmel an.
Eine Schlüsselfrage: Warum kehrt der Geruch nach der Reinigung zurück? Weil die Reinigung oberflächlich war oder Feuchtigkeit zurückblieb.
Die beste Strategie ist eine schnelle, häufigere und gründliche Reinigung alle zwei Wochen. So verhindern Sie, dass sich alles „ansammelt“.
Seien Sie vorsichtig mit schlecht verschlossenen Behältern. Reinigen Sie diese alle 2–3 Wochen gründlich und achten Sie auf Gerüche, die durch das Mischen von Inhaltsstoffen entstehen können.
Die Hygiene muss strenger sein. Häufiges, gründliches Reinigen und Fleisch immer unten lagern. Auf versteckte Verschmutzungen achten.
Häufiger reinigen und gründlich trocknen. Feuchtigkeit beschleunigt Gerüche und Schimmelbildung.
In den meisten Haushalten ist eine gründliche Reinigung alle 3–4 Wochen ein guter Richtwert. Bei häufigem Verschütten von Flüssigkeiten oder dem Umgang mit rohen Lebensmitteln empfiehlt sich eine Reinigung alle 2–3 Wochen.
Für eine schnelle Reinigung ist es nicht unbedingt notwendig. Für eine gründliche Reinigung trägt es jedoch zu einem komfortableren und sichereren Arbeiten bei, insbesondere wenn Sie die Tabletts entnehmen und abwaschen möchten.
Es kann Schmutz und Feuchtigkeit ansammeln, was Gerüche und Schimmelbildung begünstigt. Wenn das Gummi zudem porös wird, kann es seine Dichtungswirkung verlieren und die Kühlung beeinträchtigen.
Die häufigsten Geruchsquellen sind Schubladen, Dichtungen, Abflüsse oder versteckte Flüssigkeitsflecken. Überprüfen Sie außerdem, ob Lebensmittel oder Behälter mit Flüssigkeiten nicht ordnungsgemäß verschlossen sind.
Nach der Reinigung gründlich abtrocknen, Lebensmittel in verschlossenen Behältern aufbewahren, Verschüttetes sofort aufwischen und die Türdichtung regelmäßig überprüfen.